Kibis Itzehoe Selbsthilfetreff

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Wechsel an der „Teestuben“-Spitze  Günter Bolls zum Ehrenvorsitzenden ernannt

vorsitz 12
Norddeutsche Rundschau - Samstag, 21.04.2012

Seit 30 Jahren engagiert sich Günter Bolls ehrenamtlich für die Selbsthilfe in Itzehoe. Seit 2000 ist er Vorsitzender des „Teestube Itzehoe Selbsthilfetreff e.V.“ und wurde nun zum zukünftigen Ehrenvorsitzenden ernannt. Den Vorsitz gab er an Klaus Hinz ab. „Etwas Besseres kann der Teestube doch nicht passieren, als dass Klaus der Vorsitzende wird“, sagte er.

Der Verein bietet Hilfe im Suchtbereich, Selbsthilfegruppen, offene Treffs und ist Träger der Selbst-hilfekontaktstelle „KIBIS Itzehoe“. Seit 1982 ist Günter Bolls in die Arbeit der Teestube involviert – erst als Hilfesuchender, später als Ehrenamtler. „Die Teestube ist mein zweites Zuhause“, gesteht er.

Seinen Namen erhielt der Selbsthilfetreff Anfang der 70er Jahre, als tatsächlich gemeinsam viel Tee in den Gruppen getrunken wurde. Heute engagieren sich um die 30 Menschen ehrenamtlich für den Verein. Darüber hinaus ist die „Teestube“ durch die Trägerschaft des Vereins für die Selbsthilfe-kontakstelle KIBIS Itzehoe Arbeitgeber der KIBIS-Mitarbeiterinnen.

20 bis 25 Selbsthilfegruppen treffen sich hier regelmäßig. „Wir sind eine große Familie. Alle Selbsthilfegruppen haben einen Haustürschlüssel. Hier fühlen sich alle sehr wohl und für viele ist es wie ein zweites Zuhause. Das ist der Unterschied zu einer Behörde, bei der man Hilfe sucht“, meint Günter Bolls. Dennoch ist der Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Neben der Förderung durch die Krankenkassen, bekommt der Verein Geld vom Land. Über zahlende Vereinsmitglieder freut sich die „Teestube“ Itzehoe, denn ohne diese Spenden kann der Verein nicht überleben. „Das Angebot wird gut angenommen“, sagt Klaus Hinz. „Wir machen diese Arbeit gern und möchten sie noch weiter machen.“  jat

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