Kibis Itzehoe Selbsthilfetreff

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Norddeutsche Rundschau 11. 05. 2009

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Vor der alten Teestube: (v. r.) Günter Bolls, Hanne Nuijen-Bodenstein, Brigitta Diederich-Marx und Aktive der Gruppen.

Haus marode: Teestube zieht um

Eine Apotheke war in dem betagten Gebäude beheimatet, zuletzt ein Finanzdienstleister – in den Etagen darüber trafen sich in der Viktoriastraße 14 seit 1996 Selbsthilfegruppen. „Wir sind etliche Jahre hier gewesen“, erinnert sich Günter Bolls, Vereinsvorsitzender der Teestube Itzehoe. Nun soll das Haus dem Erdboden gleich gemacht werden, die Räumlichkeiten neben der Kreisverwaltung sind zu marode. „Der Kreis steckt hier einfach nichts mehr rein“, so Bolls.

Zusammen mit der Selbsthilfekontaktstelle Kibis suchte der Verein eine neue Bleibe. Die sollte möglichst zentral liegen, bezahlbar und ebenerdig sein, damit auch Rollstuhlfahrer von den Angeboten profitieren können. In der Liliencronstraße 8 gab es einen passenden Leer-stand, den die Teestube und Kibis zum Anfang des nächsten Monats beziehen werden. „Ich hoffe und wünsche allen, dass sie sich genauso wohl fühlen, wie in unseren alten Räum-lichkeiten“, so Bolls.

Die Mietkosten seien annähernd gleich, erklärte Kibis-Mitarbeiterin Brigitta Diederich-Marx, dennoch stehe die Finanzierung in Frage: „So ein Umzug kostet Geld“ - und das sei nicht eingeplant. Zwar gebe es Hilfe aus den Gruppen, dennoch fallen Kosten an. „Wir müssen gucken, wie wir das wuppen.“

Drei Gruppenräume und eine separate Küche stehen nach dem Umzug, der am 28. Mai stattfindet, zur Verfügung. „Hinter dem Haus ist auch noch ein kleines Stück Rasen“, erklärt Hanne Nuijen-Bodenstein. Ab dem 8. Juni seien die neuen Räume geöffnet, das Büro schon ab 2. Juni.

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