Kibis Itzehoe Selbsthilfetreff

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Norddeutsche Rundschau 12.10. 2009
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Begrüßen in den neuen Räumen: Hanne Nuijen-Bodenstein (li.) und Brigitta Diederich-Marx vom Kibis-Team. Foto: Jessen

Wichtige Arbeit in zentraler Anlaufstelle

„An den alten Räumen in der Viktoriastraße nagte der Zahn der Zeit“, sagte Hanne Nuijen-Bodenstein. Deshalb zog die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kibis in die Liliencronstraße 8 um. Die neuen Räume wurden jetzt im Rahmen einer kleinen Feier mit Vertretern aus Stadt, Kreis und Land sowie der politischen Fraktionen und anderen Organisationen eingeweiht.

Der große Vorteil für Kibis: Die Kontaktstelle bleibt zentral im Innenstadtbereich und ist sowohl vom Bahnhof als auch vom ZOB schon nach wenigen Gehminuten zu erreichen. „Nun haben wir ein tolles Haus, und viele haben gewerkelt und gestrichen, um es herzurichten“, freute sich Nuijen-Bodenstein über viel Eigeninitiative aus den Selbsthilfegruppen. So wurde dem Innenraum ein komplett neues Aussehen verliehen. Warme Farben und passende Motive versprühen einen gemütlichen Charme, die großen Fenster lassen viel Tageslicht herein.

„Die Umgestaltung wäre ohne die vielen helfenden Hände nicht möglich gewesen, wobei ein besonderer Dank an Günter Bolls gehen soll“, ergänzte Brigitta Diederich-Marx vom Kibis-Team. Bolls, ein „Urgestein“ der Selbsthilfe, sei eine treibende Kraft gewesen, die stets mit Rat und Tat zur Seite stand, wenn Hilfe gebraucht wurde. Gleichzeitig dankte das Kibis-Team den Vertretern von Stadt, Kreis und Land für die finanzielle Unterstützung.

Die Glückwünsche der Stadt überbrachte Bürgervorsteher Heinz Köhnke: „Seit 1974 bieten sie ihre Hilfe an, beginnend mit der Teestube in der Jahnstraße – und das mit großem Erfolg“, betonte er. Diese Arbeit sei vor kurzem auch durch den Sozialausschuss mit einem Geldbetrag gewürdigt worden. Mittlerweile sei die Einrichtung für die rund 20 Selbsthilfegruppen ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens geworden.

Ilona Adamski übermittelte als stellvertretende Kreispräsidentin das Grußwort des Kreises und wünschte eine erfolgreiche Arbeit in den neuen Räumen: „Es ist wichtig, dass es solche Anlaufstellen gibt.“

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